11. Mai 2012 | Begabtenförderung Sprachen - Vortrag am Anglistik-Institut
Im Rahmen der Begabtenförderung Sprachen besuchten 6 Schülerinnen und Schüler der 7A und 7C am Dienstag, dem 8. Mai 2012, in Begleitung von Koll. Thomas Hasenberger eine Gastvorlesung des bekannten englischen Linguisten Prof. David Crystal am Anglistik-Institut der Universität Wien. Der Vortrag mit dem Titel „Language and the Internet“ stand ganz im Zeichen der Verwendung moderner Medien und deren Auswirkungen auf die englische Sprache und ihren Gebrauch. Neben SMS, E-Mail und YouTube sprach Prof. Crystal, der seit 1963 bereits unzählige Bücher und Beiträge für wissenschaftliche Zeitschriften und Magazine verfasst hat, auch über soziale Netzwerke wie etwa Facebook und ihre Folgen für Jugendkultur und Sprachwandel. Nicht nur die anwesenden Studierenden, Alumni und Universitätsprofessoren waren von der äußerst lebendig gestalteten Vorlesung begeistert, auch unsere Schülerinnen und Schüler der Begabtenförderung zeigten sich beeindruckt von den Forschungsergebnissen über die „Sprache des Internets“.
Nachdem sich am 15. März insgesamt 647 Schülerinnen und Schüler unsere Schule beim diesjährigen Känguru-Wettbewerb mit mathematischen und logischen Denkaufgaben beschäftigt haben, fand am 16. April die dazugehörige Preisverleihung statt. Auch heuer konnten unsere Schülerinnen und Schüler wieder großartige Erfolge verzeichnen. Um diese auch von Seiten der Schule angemessen würdigen zu können, finanzierte auch in diesem Jahr der Elternverein wieder kleine Geschenke für unsere Sieger - dafür an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank!
26. April 2012 | Schülerliga-Fußball Landesmeisterschaft 1. Runde
Mit einer kämpferisch großartigen Leistung qualifizierte sich unser Fußball-Schülerligateam in der 1. Runde der Landesmeisterschaft, die in Stockerau ausgetragen wurde, für die Runde der 16 besten Teams Niederösterreich, wo als nächster Gegner in einem k.o.-Duell das BG/BRG Wieselburg auf unsere Kicker wartet!
Unser Team steckte sowohl den Tiefschlag eines ungerechtfertigten Elfmeters gegen das KLG-Team, der uns einen sicher geglaubten Sieg kostete, als auch die physische Belastung von zwei Matches hintereinander weg und so gelang es dem Team, sich letztendlich souverän in die nächste Runde zu spielen. Diesmal beeindruckte das Team mit Kampfgeist und Zusammenhalt, einer soliden Abwehr und schnellen Stürmern. Wir sind somit unter den besten 16 Teams in Niederösterreich.
Kader: Stephan Wiedenbauer, Alexander Fischer, Mario Danner, Tobias Kiss, Raphael Sabeditsch, Akim Steffan, Tobias Amon, Philipp Buchriegler, Alexander Thaller, Lukas Thaller, Simon Pammer, Amine Bensahili, Samuel Imarhiagbe, Lorenz Sinnhuber, Georg Hofstetter, Felix Schmid, Adam Bensahili
26. April 2012 | Präsentation der Fachbereichsarbeiten
Sieben angehende Maturantinnen unserer Schule präsentierten im Rahmen einer würdigen Abendveranstaltung, zu der Direktorin Mag. Eva Zillinger als Ehrengäste LAbg. René Lobner, Stadtrat Franz Csucker und Landesschulinspektor HR Mag. Rainer Ristl, zahlreiche Eltern, interessierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie Lehrerinnen und Lehrer begrüßen durfte, ihre Fachbereichsarbeiten, denen sie sich in den letzten Monaten mit enormem Engagement und großer Zielstrebigkeit gewidmet hatten.
Valentina Titzer (8A) erläuterte in ihrer in Englisch gehaltenen Präsentation ihre Beschäftigung mit dem Thema „9/11 – The Treatment of the Biggest Trauma in the History of the USA in Literature“, dem sie sich unter der Betreuung von Prof. Mag. Brigitte Wolfger im Fach Englisch gewidmet hatte. Viktoria Grill (8B) hatte sich in ihrer unter der Betreuung von Mag. Maria Pesau im Fach Biologie und Umweltkunde entstandenen FBA „Der Wolf – ein sozialer Jäger“ jenem Tier gewidmet, das sie schon seit langer Zeit fasziniert hat. Unter der Betreuung von Mag. Katrin Mayer waren im Fach Psychologie und Philosophie in der Klasse 8B drei Fachbereichsarbeiten entstanden: Yasmin Gunsam beschäftigte sich in ihrer Arbeit „Persönlichkeitstheorien im Vergleich“ mit den unterschiedlichen Ansätzen bei Ernst Kretschmer, Sigmund Freud und Hans Jürgen Eysenck, Kathleen Kahler beschäftigte sich in ihrer FBA „Bulimie – Hilferuf der Seele“ mit den Merkmalen und Symptomen dieser Essstörung und Katharina Moravec mit den Symptomen, Ursachen und Therapiemöglichkeiten bei Schizophrenie. Ruth Hammerschmied (8C) widmete sich in ihrer Arbeit aus dem Fach Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung (Betreuung durch OStR Mag. Friedrich Schweinhammer) dem Thema „Alexander der Große – die militärischen Aspekte“, während Nina Hansi (8C) in ihrer FBA „Die Psychologie des persönlichen Glücks“ aus dem Fach Psychologie und Philosophie (Betreuerin Prof. Mag. Christine Ludwig) den Geheimnissen des Glücksgefühls auf der Spur war.
In allen gelungenen Präsentationen wurde deutlich, mit welcher Begeisterung sich die angehenden Maturantinnen mit ihren Themenstellungen auseinandergesetzt hatten. Direktorin Mag. Eva Zillinger gratulierte ihren Schülerinnen zu ihrem Engagement und zu den überzeugenden Präsentationen und betonte ausdrücklich den außerordentlichen Arbeitseinsatz, der notwendig sei, um eine gelungene Fachbereichsarbeit zu schreiben. Beim anschließenden Buffet, das von Prof. Mag. Maria Mauser und FL Maria Gepp organisiert wurde, konnten in gemütlicher Runde noch viele Detailfragen an die Verfasserinnen der Fachbereichsarbeiten gestellt werden, die zurecht stolz auf ihre Leistungen waren.
24. April 2012 | Workshop und Vortrag "Phänomen Facebook"
Im Rahmen eines Workshops (SCHILF-Seminar am Nachmittag) für Lehrerinnen und Lehrer unseres Hauses sowie eines in Zusammenarbeit mit unserem Elternverein organisierten (Abend-)Vortrags war am 23. April 2012 Jakob Steinschaden, Redakteur bei der Tageszeitung Kurier und Verfasser des Buches "Phänomen Facebook - Wie eine Webseite unser Leben auf den Kopf stellt", an unserer Schule zu Gast.
Der Autor gab in seinem Vortrag einen Überblick über die Unternehmensgeschichte und -entwicklung von Facebook, schilderte Eindrücke von seinen Studienreisen ins Silicon Valley, lieferte aktuelle Daten bezüglich Benutzerzahlen und -aktivitäten und erläuterte weitere strategische Ziele und Expansionsbestrebungen des Unternehmens von Gründer Mark Zuckerberg.
Aktuelle Themen wie "Sicherheit" und "Schutz der Privatsphäre" im Umgang mit Facebook wurden ebenfalls erörtert.
Die Schülerinnen und Schüler der 5C-Klasse besuchten im Rahmen des Geschichte- und römisch-katholischen Religionsunterrichts das Museum Judenplatz und wurden dabei von Mag. Christian Pribitzer und Mag. Karl Gallee begleitet. Im Mittelalter war Wien Heimat einer blühenden jüdischen Gemeinde, die zu den größten und bedeutendsten in Europa zählte. Hier lehrten und wirkten berühmte Rabbiner und machten die Stadt zu einem Zentrum jüdischen Wissens. All das hat 1420/21 durch die Vertreibung und Ermordung der Wiener Juden ein abruptes Ende gefunden. Die 1995 unter dem Judenplatz ausgegrabenen Überreste der damals zerstörten Synagoge geben Zeugnis vom mittelalterlichen Gemeindeleben und dessen Vernichtung. Das Museum Judenplatz wurde im Jahr 2000 als zweiter Standort des Jüdischen Museums Wien eröffnet, gleichzeitig wurde auf dem Judenplatz das Mahnmal von Rachel Whiteread für die Opfer der Schoa enthüllt. Die Schülerinnen und Schüler gingen zu Beginn mittels ausgeteilter Bildkärtchen auf die Suche nach bestimmten Objekten im Museum bzw. auf dem Judenplatz und präsentierten ihre Recherche-Ergebnisse danach bei einem gemeinsamen Rundgang ihren Klassenkolleginnen und –kollegen. Dabei wurden sie von einer versierten Museumspädagogin unterstützt und erhielten somit interessante Einblicke in jüdische Geschichte, Religion und Archäologie.
Die Schülerinnen und Schüler konnten bei Traumwetter und tollen Pistenbedingungen nicht nur ihre Ski- und Snowboardtechnik auf der Piste verbessern, sondern auch in der Sporthalle und den hauseigenen Sportanlagen (Kletterwand, Boxring, Slackline-Tunnel, Tischtennisraum) ihr Können beweisen. Der letzte Abend wurde mit Gruppenbeiträgen (Tanz, Schauspiel, Rope Skipping, WSW-Gedicht, Fotoshow) und einer Disco zum perfekten Abschluss der Woche.
18. April 2012 | KLG – Bezirksmeister im Schwimmen und Rettungsschwimmen !
ÖJRK-Bezirksmeisterschaften im Schwimmen
Bei den diesjährigen ÖJRK - Bezirksmeisterschaften im Schwimmen am 18.April 2012 in Gänserndorf gewann das KLG alles, was es zu gewinnen gab.
Im Bewerb Jugend D weiblich brachte unsere Startschwimmerin die KLG-Staffel rasch in Führung und diese konnte von den anderen 7 Schwimmerinnen bis zum Schluss verteidigt werden, sodass das Konrad Lorenz Gymnasium einen souveränen Sieg feiern konnte.
Wesentlich dramatischer ging es bei der männlichen Jugend zu. Unsere Staffel lag lange Zeit nur an dritter Stelle, ehe der 6. Schwimmer Prorok Sebastian den Rückstand egalisieren konnte und der 7. Schüler des KLG Vecera Florian bereits in Führung liegend an unseren Schlussschwimmer Adam Bensahili übergab. Schließlich siegte das KLG mit 4 Sekunden Vorsprung auf das BG Wolkersdorf.
Als Draufgabe gewann die mixed –Staffel auch noch den Überraschungsbewerb , in dem unsere Schülerinnen und Schüler ihre Fertigkeiten im Schwimmen und Rettungsschwimmen unter Beweis stellen mussten.
Die Schwimmerinnen der Staffel Jugend D weiblich:Kruty Jasmin 2a, Cegar Angela 2a, Schweinberger Christina 2c, Janka Rebecca 2d, Rumpf Tatjana 2e, Winter Beate 2e, Lupu Rebecca 2f.
Die Schwimmer der Staffel Jugend D männlich:Weber Christopher 2F, Tillmann Raphael 2D, Henzl Johannes 1E, Ulrych Niclas 1C, Imarhiagbe Samuel 2E, Prorok Sebastian 2B, Vecera Florian 2A, Bensahili Adam 2D, Ünal Patrick 1A (Ersatz).
17. April 2012 | Bezirksmeisterschaften U13 gewonnen!!!
Die Mannschaft des Konrad Lorenz Gymnasiums hat heuer die Bezirksmeisterschaft U13 der Fußball Schülerliga gewonnen!
Das Team agierte im Halbfinale gegen die SMS Matzen ebenso souverän (4:1) wie im Finale gegen die MS Zistersdorf (3:0). Beide Siege gehen dem Spielverlauf nach voll, auch in dieser Höhe, in Ordnung. Die diesmalige Überlegenheit des KLG zeigt auch die Tatsache, dass dem Team ein Tor in Unterzahl, nach einer blauen Karte gegen einen unserer Verteidiger, gelang. Gutes Kombinationsspiel und Kampfkraft waren mitentscheidend. Die Torausbeute hätte in einigen Situationen noch höher sein können.
Damit qualifiziert sich erstmals seit über 25 Jahren wieder ein Schülerliga Fußballteam des KLG für die Finalphase im Land Niederösterreich.
Kader:Stephan Wiedenbauer, Alexander Fischer, Mario Danner, Tobias Kiss, Raphael Sabeditsch, Akim Steffan, Tobias Amon, Philipp Buchriegler, Alexander Thaller, Lukas Thaller, Simon Pammer, Amine Bensahili, Samuel Imarhiagbe, Lorenz Sinnhuber, Georg Hofstetter, Felix Schmid, Adam Bensahili
Eine Führung im Parlament versteht sich als Teil eines breit angelegten Bewusstseinsbildungsprozesses zur Vermittlung einer demokratischen Wertehaltung und gehört im Rahmen des Geschichtsunterrichts zum Themengebiet Politischen Bildung. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Informationen zum Gebäude und eine Führung durch die Sitzungssäle des National- und Bundesrates, weiters wurde ein Einblick in die Kernthemen des Parlamentarismus gegeben, der Weg der Gesetzgebung und Wahlen erklärt und die Entwicklung Österreichs bis zu seiner heutigen Staatsform besprochen.
Die Wiener Ringstraße, seine berühmten Bauten und Denkmäler, die weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt sind, war ein weiteres Ziel auf dem Weg Richtung Theatermuseum (in der Nähe der Albertina).
Die Welt der Operette - Glamour, Stars und Showbusiness: Heute strömen die Besucher ins Kino, früher stürmten sie Operettentheater und warteten auf Novitäten und Skandale ihrer Stars. Showbusiness war angesagt! Glamour und Glitter bestimmten die Inszenierungen. Ihre Akteure wurden zu Superstars, Wiener Operette machte auch am Broadway Furore und war ein einzigartiger Exportartikel österreichischer Kultur. Wien war bis zum Jahr 1938 in besonderem Maße von Operette und Unterhaltungskultur geprägt. Doch wer waren die Menschen, die hinter dieser Entwicklung standen? Die Komponisten, die Librettisten, die Künstler, die Veranstalter?. Die Ausstellung widmet sich den vielen Seiten der Operette: Starkult und Kommerz werden ebenso thematisiert wie Sozialkritik, Politik und rassische Verfolgung.
10. April 2012 | Lehrausgang Universitätsbibliothek Wien
Die Schülerinnen und Schüler der unverbindlichen Übung "Vorwissenschaftliches Arbeiten", die für unsere 6. Klassen angeboten wird, besuchten am 30. März 2012 in Begleitung von Dr. Adelheid Leitner die Universitätsbibliothek in Wien
Die Größe der Bibliothek, der Lesesäle und Magazine war beeindruckend und gab unseren Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern einen Vorgeschmack auf (eventuelle) zukünftige Studentenzeiten. In einer Führung wurde den Schülerinnen und Schülern nahegebracht, wie man gut und effizient an eine Recherche herangehen kann. Außerdem erhielten sie Bibliotheksausweise, damit sie für das Verfassen ihrer vorwissenschaftlichen Arbeiten gut gerüstet sind.
25. März 2012 | EBC*L-Zertifikate / "Europäischer Wirtschaftsführerschein"
Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des Seminars zum Europäischen Wirtschaftsführerschein (EBC*L A) erhielten von Dir. Mag. Eva Zillinger und Mag. Petra Zissler ihre Zertifikate:
Markus Anderl, Anton Boyer, Markus Brezovsky, Orissa Deubner, Reinhard Grabenweger, Sade Imarhiagbe, Katharina Kralok, Maximilian Mayer, Friederike Nüsken, Carina Schalmer, Carina Seiler und Katharina Steinau
Mit viel persönlichem Einsatz haben diese Schülerinnen und Schüler das von Mag. Petra Zissler im Rahmen einer Unverbindlichen Übung am Mittwochnachmittag angebotene Seminar, in dessen Verlauf von September bis Februar grundlegendes Wirtschaftswissen vermittelt wurde, durchlaufen und somit bewiesen, dass sie bereit sind noch ein bisschen mehr zu leisten als andere. Bei der zweistündigen, international genormten Prüfung zum EBC*L A – einem international anerkannten Zertifikat, mit dem betriebswirtschaftliches Kernwissen nachgewiesen werden soll, mussten die Kandidatinnen und Kandidaten Verständnisfragen und ein umfangreiches Fallbeispiel lösen. Diese Zusatzqualifikation, die von vielen Fachhochschulen bereits vorausgesetzt wird, soll den Schülerinnen und Schülern einen wesentlichen Vorteil auf ihrem weiteren Ausbildungsweg bzw. bei der Arbeitsplatzsuche verschaffen.
23. März 2012 | Projekt Helping Hands - farbige Umgestaltung
Projekt Helping Hands - Fertigstellung der farbigen Umgestaltung der Unterstufentrakte
Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn erstrahlen nun die drei Unterstufentrakte in einem neuen Farbkleid. An über sechs arbeitsreichen Tagen, der Überarbeitung von mehr als 720m² Wandfläche und 24 Türstöcken, erledigten die engagierten SchülerInnen der 3. bis 8.Klassen, viele ausdauernde LehrerInnen und die Schulwarte die Arbeit des Abklebens, Streichens und Reinigens der Arbeitsgeräte und Gänge. Das Projektleiterteam OSTR Mag. Johannes Naimer und Mag. Christoph Heugl möchte sich auf diesem Wege noch einmal bei allen „helping hands“ sehr herzlich bedanken.
Im Rahmen der Naturwissenschaftlichen Übungen Physik durften die SchülerInnen und Schüler der 4G und 4E unter der Leitung von Mag. Katharina Sator nicht nur ihr naturwissenschaftliches Wissen, sondern auch handwerkliches Geschick, unter Beweis stellen. Aus nur wenigen Einzelteilen fertigte jeder selbst drei voll funktionsfähige Elektromagneten mit unterschiedlichen Windungszahlen. Anhand dieser selbst gebauten Elektromagneten konnten anschließend die Funktionsweise, die Einflussparameter auf die Stärke des Magnetfeldes sowie die Vor- und Nachteile erforscht werden.
Dem deutschen Regisseur David Wnendt gelang mit seinem Regiedebut ein beeindruckender, packender und nachdenklich stimmender Film über die Neonazi-Szene in Deutschland. Im Mittelpunkt des bei mehreren Festivals preisgekrönten Streifens steht die 20-jährige Marisa aus einer ostdeutschen, von Arbeitslosigkeit und mangelnden Zukunftsperspektiven geprägten Kleinstadt, deren Leben vom Hass auf Migranten, Juden, die Polizei und jeden, der nicht in ihr rechtsradikales Weltbild passt, dominiert wird. Nachdem sie nach einem Streit mit einem afghanischen Asylbewerber diesen absichtlich mit dem Auto rammt und verletzt, beginnt sie nach und nach – von Gewissensbissen geplagt – ihr rassistisches Weltbild zu hinterfragen und sich von ihrem von Hass, Gewalt und patriarchalischen Strukturen geprägten Umfeld zu distanzieren, während die aus bürgerlichem Haus stammende 15-jährige Svenja aus dem Drang heraus, unbedingt „dazugehören“ zu wollen, immer tiefer ins Milieu der rechtsradikalen Jugendclique abrutscht.
Die Schülerinnen und Schüler, die sich im Unterricht mit den Symbolen und (Zahlen-)Codes der rechtsextremen Szene beschäftigt hatten, zeigten sich von der schauspielerischen Leistung der weiblichen Hauptdarstellerin, Alina Levshin, besonders beeindruckt.
Am 18. und 19. Februar absolvierten 20 Schülerinnen und Schüler unserer sechsten Klassen einen vom Österreichischen Jugendrotkreuz organisierten Grundkurs in Erster Hilfe. Im Zuge dieser 16-stündigen Ausbildung versuchten die beiden Lehrbeauftragten, unser Kollege Thomas Hasenberger und unsere Kollegin Lisa Quell, den interessierten Jugendlichen nicht nur das bloße Handwerkszeug der Ersten Hilfe zu vermitteln, sondern auch auf die damit verbundene moralische und gesellschaftliche Verantwortung hinzuweisen. Alle Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer konnten Sonntagabend nach bestandener Prüfung ihre Urkunden entgegennehmen und sind in Zukunft in der Lage, im Notfall rasch und kompetent Erste Hilfe zu leisten. Der 16-stündige Grundkurs ist das umfangreichste Angebot des Österreichischen Roten Kreuzes im Bereich der Ersten Hilfe und umfasst neben grundlegenden lebensrettenden Sofortmaßnahmen auch theoretische und praktische Inhalte - unter anderem aus den Bereichen akute Notfälle, Wunden oder Knochen- und Gelenksverletzungen.
Die Schülerinnen und Schüler absolvierten dabei die Stationen -) Schutz- und Risikofaktoren/Klaviermodell -) Entspannungsstation -) Erlebnispädagogik (z.B. gesichertes Abseilen, Jonglieren, Balancieren) -) Internetrecherche feelok
Ziele des Projektes waren unter anderem die Förderung individueller Schutzfaktoren, die Stärkung des Selbstbewusstseins durch erlebnispädagogische Ansätze, das Erkennen von Risikofaktoren im Alltag, das Kennenlernen von Entspannungstechniken und die Erweiterung der Strategien, mit Problemen, Stress und Konfliktsituationen angemessen umzugehen, anstatt zu Suchtmitteln zu greifen. Die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler konnten an den Projekttagen Führungsqualitäten beweisen und als Peers Ansprechpartnerinnen und -partner für die Jüngeren sein.
Die erfolgreiche Durchführung der Projekttage und die positiven Rückmeldungen von Seiten der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler unterstreichen wieder einmal den hohen Stellenwert, den Suchtprävention an unserer Schule genießt!
Einen wichtigen Beitrag zur Präventionsarbeit an unserer Schule leistete eine zweistündige Veranstaltung für die 6. Klassen unter dem Motto „Mehr Spaß mit Maß“, die von Mag. Karin Michalitsch organisiert wurde. Am 14. Februar informierte Inspektor Gebhard Bickel, ein erfahrener Exekutivbeamter, die Jugendlichen über Themen wie Alkohol beziehungsweise Drogen im Allgemeinen, deren Wirkung im Körper und über die Auswirkung diverser Substanzen in Zusammenhang mit Verkehrssicherheit. Die Sachinformationen in Bezug auf Jugendschutzgesetz, Verkehrs- und Strafrecht waren zielgruppenorientiert aufbereitet, Fragen der Schülerinnen und Schüler wurden vom Vortragenden aufgegriffen und anhand anschaulicher Beispiele erläutert.
Die vom wachsenden Nationalismus geprägten innenpolitischen Probleme der k.u.k. Monarchie und das zu Beginn des 20. Jahrhunderts von gegenseitigem Misstrauen geprägte Verhältnis der europäischen Großmächte zueinander bildeten dabei die Ausgangslage für die Beschäftigung mit dieser für die weitere Entwicklung Europas so schicksalsträchtigen Zeit. Die Umstände, die zur Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Frau Sophie von Hohenberg in Sarajevo führten, wurden an Hand einzigartiger Exponate (Auto des Erzherzogs, seine Uniform) gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet. Des Weiteren erarbeitete die 7C gemeinsam mit den Museumspädagogen, was auf den europäischen Kriegsschauplätzen des Ersten Weltkrieges geschah und wo diese überhaupt lagen, dabei wurde auch die technische Entwicklung am Beginn des 20. Jahrhunderts thematisiert.
Schnee, viel Schnee, sehr viel Schnee, genug Schnee. Untergebracht in einem echten Schloss, gute Verpflegung, Sporthalle und Disco. Was braucht man mehr? Die Tage vergingen wie im Flug, die Skifahrer und Snowboarder nahmen etliche Pistenkilometer unter ihre Bretter. Highlights waren der freie Skiraum in Flachauwinkl und der Sonnentag auf der Reiteralm. Abends wurde gesungen und gespielt, gerätselt und getanzt. Zusätzlich war Marlene als studentische Skilehrkraft dabei und unser Buschauffeur Max. Danke an alle für den geleisteten Einsatz. So konnten alle Teilnehmer, von kleineren Blessuren und Müdigkeit abgesehen, wohlbehalten wieder nach Hause zurückkehren. Nächstes Jahr geht´s weiter. Wir freuen uns schon.
Zwei Schülerinnen unserer 6. Klassen, Marina Huemer und Sade Imarhiagbe, nahmen in den Weihnachtsferien an der TU Wien unter dem Motto „Junior Teachers meet Junior Developers“ an einem mehrtägigen Programmier-Workshop der besonderen Art teil. Unser Informatiklehrer DI(FH) Mag. Andreas Prein, der im Rahmen des Workshops einen Gastvortrag hielt und außerdem die beiden Lehrveranstaltungsleitenden Monika DiAngelo und Bernhard Löwenstein fachmännisch unterstützte, hatte unseren interessierten Schülerinnen die Teilnahme an diesem Workshop vermittelt. Die insgesamt 27 Schülerinnen und Schüler lernten dabei unter Anleitung von Studierenden der TU die wesentlichen Konzepte der Objektorientierung anhand der Programmiersprache Java und Lego Mindstorms-Robotern und waren voller Begeisterung bei der Sache. Am letzten Tag des Workshops präsentierten die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer in Anwesenheit ihrer Eltern voller Stolz ihre kreativen Entwicklungen – darunter einen Linienverfolger, einen tanzenden Roboter, einen einparkenden Roboter, einen Wachroboter und vieles mehr. Bei einem Rundgang durch die TU Wien lernten die Jugendlichen in der Modellbauwerkstätte der Architektur außerdem einige echte Industrieroboter kennen. Als Erinnerung an ihren viertägigen Aufenthalt an der Universität und diese in allen Belangen gelungene Veranstaltung bekamen die Schülerinnen und Schüler eine Urkunde und das offizielle TU Wien-T-Shirt überreicht. Vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen – spätestens nach der Matura...?
Schülerinnen und Schüler der 6. bis 8. Klassen haben im Rahmen der der Begabtenförderung Französisch die Ausstellung mit Bildern des belgischen Malers René Magritte besucht. Nach einer Führung in französischer Sprache haben wir uns selber als surrealistische Künstler versucht und dabei festgestellt, mit wie vieler Energie, genauer Arbeit und gleichzeitigen Loslassens aller einschränkenden logischen Überlegungen das Eintreten in eine andere Wirklichkeit bedarf. Wir können die Ausstellung in der Albertina, die noch bis zum 26. Februar zu sehen ist, nur weiterempfehlen!
20. Jänner 2012 | Lebensmittelspendenaktion der Caritas Wien
Soziales Engagement wirkt Wunder Einige Klassen des KLG haben an der Aktion „Kilo gegen Armut“ der Caritas Wien teilgenommen. Dabei ging es darum, möglichst viele unverderbliche Lebensmittel wie Mehl, Zucker, Konserven, Teigwaren und Reis für Menschen in Not zu sammeln. Die Religionsgruppe der 4 F bat vor Supermärkten (teilweise in der Freizeit) Passanten um eine Lebensmittelspende, weitere Klassen brachten eigens gekaufte Lebensmittel mit in die Schule. Schlussendlich konnten wir der Caritas 165 Kilogramm Lebensmittel übergeben. Selbst die youngCaritas hätte mit solch einer Welle an Hilfsbereitschaft nicht gerechnet. Insgesamt konnten mehr als 20 Tonnen Lebensmittelspenden gesammelt werden. Zum Zeichen dafür, dass ein leeres Einkaufswagerl und ein leerer Kühlschrank für viele Haushalte die traurige Realität darstellen, stand am 15. Dezember ein überdimensionales leeres Einkaufswagerl auf den Stephansplatz. Symbolisch konnten die teilnehmenden Schulen ein Paket, das den Einkaufswagen schließlich füllte übergeben. Auch das KLG war dabei und legte ein Pakerl in den Wagen. Stemmer Michaela
20. Jänner 2012 | Aktionstag Ausmalen der "helping hands"
Am 17. Jänner fand nach der 6.Stunde der "Aktionstag Ausmalen der KLG helping hands" statt. Dabei wurden durch die Beteiligung von rund 60 SchülerInnen und 8 LehrerInnen die Trakte unserer Unterstufe neu gestaltet.
Es gelang uns ein großer Schritt in die Richtung, unsere Schule zu einem attraktiveren Ort des Lernens und Lehrens zu machen. An alle helping hands dieses arbeitsreichen Tages: Vielen Dank für euer erbrachtes Engagement! Mag. Christoph Heugl und OSTR Mag. Johannes Naimer
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4E und 4G sezierten im Rahmen der seit dem heurigen Schuljahr stattfindenden Naturwissenschaftlichen Laborübungen - dieses Pflichtfach für alle Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen Realgymnasium setzt sich aus den Bereichen Biologie und Umweltkunde, Chemie und Physik zusammen - bei Prof. Dr. Eveline Wagner und Prof. Mag. Gerlinde Wernitznig Bachforellen, die von der Firma Eisvogel gratis zur Verfügung gestellt und auch geliefert wurden.
Beim Sezieren konnten unsere Schülerinnen und Schüler ihr praktisches Geschick im Umgang mit wissenschaftlichem Material beweisen. Bei fachgerechter Sektion beobachteten sie die inneren Organe eines Wirbeltieres und untersuchten genau deren Aufbau. Einige Sektionsobjekte - wie Kiemenblättchen, Herz, Auge und Schwimmblase - wurden unter dem Binoocular genauer betrachtet. Die anfängliche Scheu der Jugendlichen im Umgang mit den Fischen legte sich bald und alle waren mit Feuereifer bei der Sache.
Entgegen allen Befürchtungen gab es ausreichend Schnee und auch sonst spielte das Wetter mit: frühlingshafter Sonnenschein, vorweihnachtlicher Schneefall mit großen Flocken und sehr gute Bedingungen auf den Pisten. Die abendlichen Aktivitäten gestalteten sich vielfältig und reichten von spannenden Sportturnieren und einem informativen Lawinenvortrag über gesellige Gruppenspiele bis zum traditionellen Abschlussabend mit Gedichten, Gesang, Schauspiel - und natürlich einer Disco!
Stimmungsvoll und abwechslungsreich gestaltete sich unsere bereits zur lieben Tradition gewordene „Stunde im Advent“, die am Mittwoch, dem 21. Dezember, vor zahlreich erschienenem Publikum abgehalten wurde.
Moderiert wurde der Abend von den beiden „Stimmlicht“-Sängerinnen Katharina van Linthoudt und Diana Reckendorfer. Direktorin Mag. Eva Zillinger bedankte sich bei allen teilnehmenden Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften für ihr enormes Engagement außerhalb des regulären Schulunterrichts!
Eine umfangreiche externe Fotostrecke finden Sie unter meinbezirk.at !
22. Dezember 2011 | Lehrausgang "Fernando Botero"-Ausstellung
Wahlpflichtfach Spanisch I Schülerinnen und Schüler der 6A und 6B I 19. Dez. 2011 Begleitlehrer: Mag. Gabriele Führer
70 Gemälde des kolumbianischen Malers und Bildhauers - von den 1950er Jahren bis heute - gaben Einblick in Boteros künstlerische Welt. Die Ausstellung gliederte sich in fünf Kapitel: Alltag in Südamerika, Stierkampf, Katholizismus, Folterszenen in Abu-Ghraib und Stillleben. »Ich bin der kolumbianischste unter den kolumbianischen Künstlern«, sagt der 1932 in Medellín geborene Fernando Botero. Mit unglaublicher Konsequenz gibt er zu verstehen, was ein Bild seiner Auffassung nach zu leisten hat: eine eindeutige Botschaft, einen unmissverständlicher Dialog zwischen Künstler und Betrachter. Boteros Sujets scheinen aus einer anderen Zeit zu kommen und sind voller Melancholie und Nostalgie. Damit steht Botero – genau wie die zeitgenössische südamerikanische Literatur und Musik – ganz in der Tradition seines Heimatkontinents. Wie in einem Anachronismus gefangen wirken Boteros Figuren: Sie existieren, ohne lange darüber nachzudenken, sie essen, trinken, spielen Karten, gehen spazieren, nähen, weinen, machen ein Picknick; sie wirken stets isoliert, in sich selbst versunken. Botero inseriert in seine Bilder zudem Metaphern der Bedrohung – wie ausbrechende Vulkane oder einstürzende Häuser –, die die vordergründige Idylle ins Negative verkehren.
22. Dezember 2011 | Schulchor "Stimmlicht" im Wiener Rathaus
Unser Schulchor „Stimmlicht“ unter der Leitung von Mag. Stefan Lindbichler wurde zum „Internationalen Adventsingen im Wiener Rathaus“, bei dem im Verlauf des Advents Chöre aus aller Welt teilnahmen, eingeladen und brachte am zweiten Adventsamstag im bis auf den letzten Platz gefüllten Festsaal des Wiener Rathauses traditionelle und moderne Weihnachtsliteratur zur Aufführung. Unsere engagierten Sängerinnen und Sänger ernteten viel Applaus vom begeisterten Publikum!
21. Dezember 2011 | 1. Aktionstag "helping hands" - Neue Farbe für den Mitteltrakt
Am 20.12. fand der 1. Aktionstag der "helping hands" mit Einbeziehung verschiedener Schülergruppen statt. Ziel des Tages war die farbige Neugestaltung des mittleren der drei Trakte der Unterstufe in gelb-orangen Farbtönen. Als Vorarbeit hatten schon vorangegangene Woche einige helfende Hände von Lehrern die Türstöcke neu lackiert. Die 2D und 3D Werkgruppen begannen am Vormittag mit dem Abkleben des Mitteltraktes. Nachmittags übernahmen dann die BE-Gruppen der 8ABC und Teile der 7ABC die Malerarbeiten. Nach dem Durchtrocknen der Wandfarben über Nacht konnten die Endarbeiten am nächsten Vormittag abgeschlossen werden. Der Mitteltrakt ist somit der erste der drei Trakte, der neu gestaltet wurde. In der Woche nach dem Schulball, im Jänner 2012, ist dann die Arbeit an den anderen beiden Trakten geplant.
Lehrausgang I BE 5. KLASSEN I Architekturzentrum Wien
Vor Weihnachten erhielten die Schüler/innen der 5. Klassen im Architekturzentrum Wien (im MUQUA) einen Einblick in das Schaffen des australischen Architekten Glenn Murcutt, der bereits an die 500 zum Großteil private Projekte ohne digitale sowie fachlich-menschliche Assistenz realisieren konnte. Danach erfolgte ein geführter Spaziergang mit folgenden Bauwerken im Mittelpunkt der Betrachtung: die Postsparkasse von Otto Wagner, als Kontrapunkt gegenüber das ehemalige Kriegsministerium von Ludwig Baumann, die Urania von Max Fabiani sowie der Donaukanal anbei, der UNIQA-Tower von Heinz Neumann und schlussendlich der Sofitel/Stilwerk-Tower vom Pritzker-Preisträger Jean Nouvel.
17. Dezember 2011 | Gastvortrag Dr. Großschmidt - "Römische Gladiatoren"
interessierte Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen I 13. Dez. 2011 Einladung: OStR. Mag. Brigitte Stach
Gastvortrag I Dr. Karl Großschmidt (Medizinischen Universität Wien) I Thema „Römische Gladiatoren“ I KLG Gänserndorf
Dr. Großschmidt berichtete in seinem kurzweilig gehaltenen Vortrag von seinen Untersuchungen an Knochen gefallener Gladiatoren, die aus einem 1993 entdeckten Gladiatoren-Friedhof in der türkischen Stadt Selcuk – in römischer Zeit als Ephesus Hauptstadt der Provinz Kleinasien – stammen. Diese Funde ermöglichten den Forschern detaillierte Einblicke in das Leben und Sterben der legendären Arenakämpfer. Mit Hilfe modernster anthropologisch-medizinischer Analysemethoden sei es ihm und seinem Team gelungen, erstmals die vielfältigen Verletzungen an Schädeln und Skeletten in mehrfacher Ausführung zu dokumentieren und mittels Computeranimationen zu rekonstruieren. Dabei fanden sich nicht nur Spuren brutalster Verletzungen, sondern auch Beweise für eine „exzellente medizinische Versorgung“. „Die nicht tödlichen Wunden und Knochenbrüche waren alle ausgezeichnet verheilt“, berichtete Dr. Großschmidt. „Die gebrochenen Glieder müssen nicht nur hervorragend geschient, sondern auch physiotherapeutisch nachbehandelt worden sein. Besser hätte man das auch heute nicht hinbekommen.“ Sehr viele der Gladiatoren hätten nur gezwungenermaßen, als Verurteilte, Kriegsgefangene oder Sklaven, gekämpft. Doch Freiwillige bildeten einen signifikanten Anteil - angelockt durch hohe Siegprämien und die Aussicht auf schnellen Ruhm. Alle angehenden Kämpfer seien in Gladiatorenschulen intensiv gedrillt worden und somit durchtrainiert wie heutige Spitzensportler gewesen. Als Belege dafür hat Dr. Großschmidt mit seinem Team trainingsbedingte Veränderungen der Muskelansätze und des Skelettbaus feststellen können. So sei der Schwertarm oft deutlich verlängert gewesen, ähnlich wie der Spielarm von Tennis-Champions – bei Wimbledon-Siegern wie Boris Becker um bis zu fünf Zentimeter. In der Ausbildung hätten sich die Gladiatoren normalerweise auf einen bestimmten Waffentyp spezialisiert, auch die Gegner waren festgelegt: So kämpfte der mit Dreizack, Netz und Dolch bewaffnete Retirarius stets gegen den mit Schwert, Großschild und schwerem Helm fechtenden Secutor. Die Paarungen seien stets so aufeinander abgestimmt gewesen, dass ein Höchstmaß an Chancengleichheit bestanden habe.
Dr. Großschmidt ging auf Zwischenfragen des interessierten Publikums – allen voran unsere jüngsten Gäste aus den 2. Klassen, die mit beeindruckendem Fachwissen aufwarten konnten – gerne ein und zeigte am Ende seines Vortrags noch Knochenfunde aus Selcuk, die er als „exklusive“ Anschauungsobjekte mitgebracht hatte. Abschließend hielt der Wissenschafter noch eine Laudatio auf die Sprache Latein, die er als „Sprache der Wissenschaft“, des präzisen und logischen Denkens, aber auch als Mittel zur Charakter- und Persönlichkeitsbildung bezeichnete.
Die Herzen von rund 250 grün-weißen Schülerinnen und Schülern der 1. bis 8. Klassen schlugen am 6. Dezember höher, als der populärste Fußballverein Österreichs, der SK RAPID WIEN, im Rahmen der Initiative "Rapid macht Schule" unserem Gymnasium einen Besuch abstattete.
Auf Vermittlung von Mag. Sonja Loibl-Scsepka, einer Absolventin unserer Schule, deren Arbeitgeber OMV als Sponsor dieser Initiative fungiert, verbrachten das Präsidiumsmitglied Ing. Gerhard Höckner, das Green-Team-Maskottchen „Speedi“ sowie die derzeit rekonvaleszenten Spieler Jan NOVOTA und Thomas SCHRAMMEL rund zwei Stunden mit den begeisterten KLG-Rapidlerinnen und -Rapidlern.
Nach einer von Ing. Höckner moderierten Fragerunde mit den Spielern, in deren Verlauf auf die enorme Bedeutung von Integrationsfähigkeit und Toleranz bei jeder Form von Gemeinschaft - egal ob es sich dabei um eine Fußballmannschaft oder eine Klassengemeinschaft handelt - hingewiesen wurde, zeigten die beiden Profis Aufwärm- und Koordinationsübungen vor, die von unseren Schülerinnen und Schülern sogleich ausprobiert wurden.
Danach schrieben die beiden sympathischen Rapidspieler fleißig und unermüdlich Autogramme und standen – ebenso wie Maskottchen „Speedi“ – geduldig für Fotowünsche zur Verfügung.
Zum Abschluss widmeten sich beiden Fußballprofis noch eingehender unseren beiden Schülerligamannschaften: Der Tormann Jan Novota zeigte spezielle Koordinations- und Jonglierübungen für Torleute und stellte sich im Anschluss den Torschüssen unserer Nachwuchskicker. Der Verteidiger Thomas Schrammel machte in der für ihn ungewohnten Rolle als Handballtormann, der versuchte die Würfe unserer jungen Handballer abzuwehren, tadellose Figur.
Frau Direktorin Eva Zillinger, selbst eine überzeugte Grün-Weiße, bedanke sich bei der Rapid-Delegation und Frau Mag. Loibl-Scsepka als Vertreterin der OMV für den Besuch an unserer Schule und überreichte zur Erinnerung an Ing. Höckner eine große gerahmte, von unseren Schülerinnen und Schülern liebevoll gestaltete „Rapid-KLG-Collage“ sowie – passend zum Datum – Nikolo-Sackerl an alle Gäste.
Eine umfangreiche externe Fotostrecke finden Sie unter meinbezirk.at
Die Schülerinnen und Schüler der 8B besuchten in Begleitung von Mag. Christian Pribitzer und MMag. Sandra Jandl im Wiener Museumsquartier eine Aufführung von „Woyzeck & The Tiger Lillies“, einer Musiktheaterproduktion der Vereinigten Bühnen Wien, bei der Georg Büchners fragmentarisches Bühnenstück durch die Lieder und Texte der „Tiger Lillies“ eine neue, erschreckende Dimension erhielt. Die Außenwelt wird in dieser Inszenierung von Stephanie Mohr durch eine Blaskapelle („Die Brassisten“) dargestellt, die uns in die Welt des Jahrmarktes, seinen Zauber, aber auch seine Brutalität führt. In dieser Umgebung scheitert der einfache Soldat Franz Woyzeck, der beim Versuch, für seine Freundin Marie und das gemeinsame uneheliche Kind zu sorgen, von seinem Hauptmann, einem skrupellosen Regimentsarzt und dem Tambourmajor drangsaliert, gedemütigt und ausgenutzt wird.
25. November 2011 | Exkursion – Lycée Français de Vienne
Französischgruppe der 6a, 7a und 8a Klassen I 24. Nov., von 10:30 bis 15:30 Uhr Begleitlehrer: Prof. Mag. Richard Zaiser
Exkursion I Lycée Français de Vienne I Begabtenförderung für Französisch I
Eine kleine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus den Klassen der 6a, 7a und 8a (Natalie, Marlene, Elisabeth; Melanie, Stefanie, Katharina, Michael, Michelle, Alexander und Azra) haben einen Unterrichtstag im französischen Gymnasium in Wien miterlebt. Monsieur Amar Ouriachi vom Lycée Français de Vienne hat diese kurze "Sprachreise" für uns organisiert (wir bedanken uns recht herzlich für seine Mühe und seine nette Betreuung), und Prof. Mag. Richard Zaiser hat sich gefreut, dass er seine Idee umsetzen konnte und diese so viel Anklang gefunden hat, dass sowohl eine Wiederholung im nächsten Jahr, als auch eine Gegeneinladung im Gespräch sind. In der nächsten Stunde (der Begabtenförderung für Französisch) werden wir das näher besprechen und eine Einladung verfassen.
Am Beginn der 1. Klasse stellt die Bildung einer guten Klassengemeinschaft eine der größten und wichtigsten Herausforderungen dar. Deshalb verbrachte die 1D des KLGs einen Tag außerhalb der Schule, um durch Spiele und besondere Erlebnisse zusammen zu wachsen und einander besser kennen zu lernen. Begleitet von Alexandra Petrovic und Markus Gutmann, zwei Outdoor-TrainerInnen des Vereins „Outdoorprojekte für Schule und Bildungsinstitutionen“IOA, und von Klassenvorständin Dr. Adelheid Leitner, ging es zunächst darum, ein Ziel für den Tag, ein Ziel für die ganze Klasse zu vereinbaren: nachdem klar wurde, dass „Streit“ und „Konflikt“ wichtige Themen waren, wurde auch die Sehnsucht nach Frieden ganz deutlich. Der Satz „FRIEDE UND MEHR FREUNDLICHKEIT IN UNSERER KLASSGENGEMEINSCHAFT“ wurde somit zum Ziel erklärt, zur Richtung, in die die Klasse gehen wollte und will.
Nach einer kurzen Einführung in die Welt der Urgeschichte führte ein Wissens- und Geschicklichkeitsquiz mit zahlreichen Aktivitäten die jungen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten durch die Dauerausstellung im Schloss und durch das Freigelände. Die Aktivitäten (mit einer Steinschleuder einen Steinbock „erlegen“, mit Shagai-Knöchelchen seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen) wurden von einem Museumspädagogen betreut, die Rätselfragen zur Urgeschichte erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler selbstständig in Kleingruppen – die Zugehörigkeit zur jeweiligen Gruppe (z.B. „Wölfe“, „Vögel“ oder „Bären“) wurde dabei mittels Stempelaufdruck (Rötel) auf der Wange zur Schau gestellt!
Zum Themenschwerpunkt „The World of English – The English of The World“ besuchten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Englisch (6A, 6C) am 20. Oktober mit Kollegen Thomas Hasenberger das Büro der Vereinten Nationen in der Wiener UNO-City. Die englischsprachige Führung gewährte unter anderem einen Blick in einen der Konferenzräume der UNO und lieferte interessante Informationen über die Bedeutung von Englisch als Welt- und Amtssprache der Vereinten Nationen. Weiters wurden die in Wien ansässigen UN-Teilorganisationen – z.B. UNIDO, UNHCR, IAEO – vorgestellt und ihre internationalen Tätigkeitsbereiche erläutert.
12. Oktober 2011 | Handball am Konrad Lorenz Gymnasium
In den letzten Jahren nahm eine Oberstufen-Handballmannschaft regelmäßig an den Europäischen Schulsportspielen teil. Vor einem Jahr konnte dabei sogar beim Heimturnier in Gänserndorf auf souveräne Weise der Turniersieg erreicht werden. Im letzten Schuljahr spielte eine Unterstufen-Schulmannschaft des KLG (3. und 4. Klassen) beim NÖ. Schulhandball-Cup mit und verpasste nur knapp den Einzug ins Landesfinale der besten Vier. Neu allerdings ist heuer die Einrichtung einer Unverbindlichen Übung „Handball“ für alle handballinteressierten Burschen der 1. und 2. Klassen. Dabei wird auch auf die Kooperation mit dem örtlichen Handballverein UHC Gänserndorf gesetzt. Die beiden Aspekte „Schule“ und „Verein“ verkörpert der Betreuer der neuen Unverbindlichen Übung „Handball“, Herwig Lehner, auf optimale Weise: Einerseits ist er Sportlehrer am KLG, andererseits ehemaliger Handballspieler und langjähriger ausgebildeter Jugendhandballtrainer beim UHC – eine nahezu perfekte Basis für die qualifizierte Betreuung der jungen „Handball-Cracks“ am KLG.
Vielleicht gibt es ja schon bald wieder von weiteren Handballerfolgen des Konrad Lorenz Gymnasiums zu berichten …
Intensivsprachwoche I Nizza I Kultur I Lebensweisen I
Die Schülerinnen und Schüler hatten Gelegenheit, ihre Sprachkenntnisse sowie ihr Verständnis der französischen Kultur und Lebensweise im täglichen Zusammenleben mit den Gastfamilien in Nizza, in Kursen mit französischsprachigen Lehrern und beim Erkunden ihrer näheren und ferneren Umgebung zu vertiefen und zu erweitern. Außer den verschiedenen Bereichen von Nizza besuchten sie die traditionsreiche Parfumerie in Grasse, die mittelalterlichen Städte St. Paul und Eze, die Schluchten „Gorges du Loup“ bis zum „Adlernest“ Gourdon, das Fürstentum Monaco und die Filmstadt Cannes.
Spanischgruppe der 8. Klassen I 16.09. – 23.09.2011 Begleitlehrerin: Mag. Helga Knaus
Sprachwoche I Sevilla I Kultur I Lebensweisen I
El 16 de septiembre de 2011 empezó nuestro viaje a Sevilla para mejorar nuestra competencia en español. Yo fui la última persona en llegar al aeropuerto, pero todos mis compañeros también estaban cansados.
Die Spanischgruppe der 8. Klassen, waren vom 16. bis zum 23. September 2011 auf Sprachreise in Sevilla, in einer Stadt im tiefen Süden Spaniens. Mit über 700 000 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Spaniens sowie ein wichtiges Handels-, Industrie- und Tourismuszentrum.
Kunst I Kultur I Architektur I Kunstgeschichte I Geschichte I Geometrie I Perspektive
Inhalt der Berlin Exkursion war eine Fusion aus den oben genannten Kompetenzfeldern. Gleichzeitig wurde von den SchülerInnen viel Selbständigkeit für die zu erbringenden Aufgaben eingefordert. Innerhalb eines Projekttages wurde die unglaubliche Schaffenskraft des Menschen - in Form des Ischtar Tores und des Pergamonaltars, der enormen Vernichtungskraft des Menschen - in Form der architektonischen Übersetzung des Holocausts, gegenüber gestellt.
11. September 2011 | Projektbericht "helping hands"
Dem Projekt der Schulgestaltung ging bereits im Vorjahr eine eingehende Analyse des Schulgebäudes und der Außenzonen durch OSTR. Mag. Johannes Naimer und Mag. Christoph Heugl voran. Dabei wurden bei allen Teilen die Nutzung- und Bedürfnisentsprechung in Form einer Bilddokumentation erhoben. Davon ausgehend wurden erste Grundlinien für Optimierungsmaßnahmen entwickelt.
Erste Grobziele: Behebung der an vielen Stellen auftretenden Raumnot, Verbesserung von ungünstigen Arbeitsbedingungen, Bedürfniserhebung und bedürfnisgerechte Optimierung bei SchülerInnen und LehrerInnen bzw. auch Eltern, klarere Strukturierung einzelner Räume bezüglich deren Funktionen, Nutzung von bisher ungenutzten Räumen und Plätzen, Verbesserung von Informationsstrukturen und Gestaltung von Info-Points, „atmosphärische“ Verbesserung durch Gestaltung verschiedener Zonen (durch Licht, Farbe, Material usw.)
Die Schule soll in einen angenehmen Lern- und Lebensort verwandelt werden!