Schulleben

Projekt Trink- und Jausenführerschein
Mittwoch, 13. Dezember 2017
Eine gesunde und abwechslungsreiche Schuljause wirkt sich – neben der Vorbeugung von Übergewicht - positiv auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit aus. Deshalb gab es heuer an unserer Schule erstmals das Projekt Trink-und Jausenführerschein (© SIPCAN – Initiative für ein gesundes Leben).

Im Rahmen des Biologie-Unterrichts lernten unsere 1. Klassen mit Mag. Maria Eisendle (1DFG), Fabian Scheck (1CE) und Mag. Angela Dietl (1A) allerlei Wissenswertes zum Thema gesunde Ernährung.

Die Zusammensetzung der Nahrung und die Ernährungspyramide standen ebenso am Programm wie die Auswahl der richtigen Getränke, Bedeutung von Obst und Gemüse und Zubereitung des idealen Jausenweckerls.

Praktische Übungen wie beispielsweise das Schätzen des Zuckergehalts in Getränken und Lebensmitteln ergänzten dieses Projekt ebenso wie ein Ernährungsprotokoll, in dem die Kinder darüber reflektierten, ob ihre Schuljause die richtige Zusammensetzung hat. Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler einen Trink- und Jausenführerschein (Ausweis) erlangen, der bestätigt, dass sie nun Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet sind.
Den gelungenen Abschluss des Projekts bildete eine gemeinsame gesunde Jause in der Schule, die allen vorzüglich mundete.
Geglückte Futsal-Premiere für KLG-Team
Mittwoch, 13. Dezember 2017
Zunächst stellt sich vielleicht für manche die Frage: Was ist Futsal überhaupt?

Nun, Futsal ist dem Hallenfußball ähnlich – es gibt aber kein Spiel mit der Bande und beim Ball handelt sich um ein sprungreduziertes Sportgerät, das ganz einfach etwas träge reagiert. Eine Mannschaft besteht aus vier Feldspielern und einem Tormann. Das Tor misst drei Meter in der Breite und ist zwei Meter hoch. Der Wechsel der Spieler erfolgt „fliegend“.

Am 11. Dezember nahm erstmals eine KLG-Oberstufenauswahl, betreut von Mag. Friedrich Artner, an einem Futsal-Turnier in der Stadthalle Gänserndorf teil.

Bereits im Auftaktspiel zeigte unsere Auswahl ihr Talent und konnte die HAK Mistelbach mit großem Engagement verdient 2:1 besiegen.

Im zweiten Spiel gegen die HAK Bruck/Leitha hatten wir eine kleine Schwächeperiode und das Spiel ging leider mit 3:5 verloren. Schade, denn in diesem Match wäre weit mehr möglich gewesen.

Letztlich folgte das prestigeträchtige „Spitzenspiel“, sozusagen das Lokal-Derby, gegen die HAK Gänserndorf. In diesem von der ersten bis zur letzten Minute äußerst spannenden Spiel, das von unseren Burschen taktisch äußerst clever und diszipliniert geführt wurde, konnte sich unsere Mannschaft mit 1:0 durchsetzen. Der Jubel war entsprechend groß.

Am Ende hatten alle drei Mannschaften 6 Punkte, das Torverhältnis war somit ausschlaggebend und unsere Mannschaft belegte Platz 3!

Die Stadthalle Gänserndorf war gut besucht, die vielen Zuschauer sorgten für tolle Stimmung. Das Turnier war mit Sicherheit für alle beteiligten Mannschaften ein sehr schöner Erfolg.

Unser Team bestand aus:
Manuel Baum, Dominik Berger, William Bogdanov, Julian Danner, Samuel Deubner, Dominic Gehart, Lucas Kosic (Tormann), Noah Sellinger, Lukas Thaller, Florian Vecera, Felix Vogelhuber, Paul Waditschatka, Stefan Wimmer, Mag. Friedrich Artner (Betreuer)

Unsere Torschützen:
· Manuel Baum 3 Tore
· Lukas Thaller 2 Tore
· Julian Danner 1 Tor
Konzert unseres Chores Stimmlicht
Montag, 11. Dezember 2017
Zu einem großartigen Erfolg wurde am 2. Adventwochenende das Konzert unseres Chores Stimmlicht unter der Leitung von Mag. Stefan Lindbichler im Pfarrstadl Spannberg.

Das zahlreich erschienene Publikum erfreute sich am neuen Programm O NATA LUX, das neben geistlichen Werken, Spirituals und Pop-Arrangements auch ruhige sowie schwungvolle Weihnachtslieder enthielt, und genoss im stimmungsvoll dekorierten Ambiente die musikalische Extra-Klasse des Ensembles!

(c) des Gruppenfotos: Gerhard Pleyl
Lehrausgang der 6. Klassen ins Filmmuseum
Mittwoch, 6. Dezember 2017
Im Rahmen der Medienkunde im Fach Bildnerische Erziehung besuchten unsere 6. Klassen das Filmmuseum in Wien und beschäftigten sich dabei vor allem mit dem Thema Filmsprache.

Der Schwerpunkt einer zweistündigen Lecture lag auf der Mise en Scene, dem Bildaufbau und der Filmregie. Dabei wurden Beispiele aus der Entwicklungsgeschichte des Films – von den ersten Filmen der Brüder Lumier bis zu Experimentalfilmen der Gegenwart – analysiert. Untersucht wurden sowohl die Informationen, die in einem Einzelkader stecken, als auch das komplexe Zusammenspiel der verschiedenen Gestaltungsmittel filmischer Erzählung.

Begleitet wurden unsere Schülerinnen und Schüler bei diesem Lehrausgang von OStR Mag. Johannes Naimer, Mag. Julia Makoschitz und Vtl. Nina Pacholik.
Besuch der 4G im Vienna Open Lab
Montag, 4. Dezember 2017
Unsere 4G besuchte im Rahmen der naturwissenschaftlichen Übungen Biologie in Begleitung von Mag. Elisabeth Trunner und Mag. Michaela Parger das Vienna Open Lab, ein molekularbiologisches Mitmach-Labor in Wien.

Dort durften die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Fachleuten mit verschiedenen Laborgeräten arbeiten - wie in einem richtigen biologischen Forschungslabor. Nach einem kurzen Theorieteil zu Themen wie Laborsicherheit, Bedienung der Laborgeräte, Zellbau und DNA durften die Schülerinnen und Schüler - ausgestattet mit weißem Laborkittel - ans Werk gehen.

Mithilfe verschiedener Laborgeräte und Chemikalien isolierten sie Erbmaterial aus Zwiebelzellen, Bananenzellen und zuletzt sogar aus ihren eigenen Mundschleimhautzellen. Die sichtbar gemachten DNA-Fäden durften die Schülerinnen und Schüler dann auch zur Erinnerung an einen interessanten und spannenden Lehrausfgang mit nach Hause nehmen!
Euro-Logo-Tour der Österreichischen Nationalbank
Sonntag, 26. November 2017
Die Österreichische Nationalbank machte auf Einladung von Mag. Christian Kowatsch im Rahmen ihrer Euro-Logo-Tour Station an unserer Schule und hielt fünf Workshops für unsere Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen ab.

Dabei wurden die Jugendlichen eingehend über das Thema Geld in all seinen Facetten - von Inflation über Preisbildung bis zu den Sicherheitsmerkmalen des Euro - informiert.

Das von der österreichischen Wirtschaft öfters beklagte fehlende Wirtschaftswissen konnte somit in diesem Bereich deutlich aufgebessert werden!
Sprachwoche Spanisch in Alicante
Freitag, 24. November 2017
Atemberaubend.
Lustig.
Interessant.
Churros.
Abenteuerlich.
Nachtaktiv.
Toll.
Einzigartig.

Alicante war die diesjährige Destination der Spanischgruppen unserer Klassen 8A und 8B, in Begleitung von Mag. Helga Knaus und Corinna Teuschl.

Die Gruppe, die aus 11 Schülerinnen und Schülern bestand, konnte in der spanischen Hafenstadt an der Costa Blanca eine Woche lang die spanische Kultur, in Gastfamilien, hautnah erleben.

Die Vielseitigkeit der Reise spiegelte sich in dem bunten Programm der „chicas“ und „chicos“ wider. Sie haben nicht nur „bailar“, im Tanzkurs „con Emy“, gelernt, sondern durften auch die vielen Sehenswürdigkeiten, die Alicante bot, besichtigen. El Castillo de Santa Barbara hatte den besten Ausblick auf das wunderschöne „mar“. Das Museum de Hogueras, ein „paseo“ durch die Altstadt oder eine Besichtigung der wunderschönen Stadt Altea, dass alles ist nur ein kleiner Einblick in die ereignisreiche Woche. Dennoch wurden die SchülerInnen verführt, denn dem Essen in Spanien konnte keiner widerstehen vor allem die Schokoladenfabrik hat es den Schülern angetan. Die große Liebe unter den „chicas“ und „chicos“ trägt den prachtvollen Namen „churros con chocolate“.

Außerdem hat der Besuch der Sprachschule die Spanischkenntnisse der „alumnos“, durch die Behandlung vielseitiger Themen, verbessert und auch das Selbstbewusstsein des Sprechens mit den Gastfamilien und den Lehrern gestärkt.

Muchas gracias a nuestros profesores que nos enseñaron muchas cosas interesantes con mucho diversión. Nichtsdestotrotz waren es die paar Kilos wert, denn diese Reise werden die Schülerinnen und Schüler nie vergessen. Freundschaften wurden gestärkt, Erinnerungen, die ein Leben lang bleiben - und natürlich wurde ganz viel spanisch gesprochen...

Fue un viaje divertísimo porque aprendíamos mucho de nuevo. Era un viaje fantástico y Alicante nos gustó muchísimo.

Hasta la vista!
Neue Lebensretter am KLG!
Freitag, 17. November 2017
Am vergangenen Wochenende fand an unserer Schule der Erste-Hilfe-Kurs für die 6A-Klasse statt. In Kooperation mit dem Österreichischen Jugendrotkreuz organisierte JRK-Schulreferent und Klassenvorstand Mag. Thomas Hasenberger diesen 16-stündigen Ausbildungskurs, den 20 Schülerinnen und Schüler absolvierten.

Hasenberger, auch Lehrsanitäter und ehrenamtlicher Bezirksstellenleiter der Rotkreuz-Bezirksstelle Gänserndorf, wurde dabei nicht müde zu betonen, wie wichtig und einfach das Leisten von Erster Hilfe ist. Am Programm standen an diesen beiden Tagen neben lebensrettenden Sofortmaßnahmen bei Bewusstlosigkeit und Atem-Kreislauf-Stillstand unter anderem auch jene bei akuten Notfällen und stark blutenden Wunden.

Sonntagnachmittag, nach Absolvierung aller Theorie- und Praxiseinheiten, konnten alle Kursteilnehmer ihr Erste-Hilfe-Zeugnis in Händen halten, das nicht nur Voraussetzung für den Führerscheinerwerb ist, sondern zugleich auch bestätigt, dass die umfangreichste vom Österreichischen Roten Kreuz angebotene Ausbildung im Bereich der Ersten Hilfe erfolgreich abgeschlossen wurde.
Lehrausgang ins Vienna International Centre
Freitag, 17. November 2017
Zum Abschluss des Themenschwerpunktes The World of English – The English of the World besuchten neun Schülerinnen und Schüler der Wahlpflichtfachgruppe Englisch unserer 6. Klassen mit ihrem Lehrer Mag. Thomas Hasenberger das Vienna International Centre in der UNO-City.

Das Büro der Vereinten Nationen in Wien beheimatet einige Teilorganisationen der UN, unter anderem UNIDO, UNOOSA und IAEO, über die die Schülerinnen und Schüler in der englischsprachigen Führung informiert wurden.
Weiters wurden Konferenzräumlichkeiten besichtigt sowie mögliche Berufslaufbahnen bei den Vereinten Nationen erläutert. Ein Fokus der Führung waren auch die Arbeitssprachen der UNO, in deren Kreis Englisch als Weltsprache natürlich besonders hervorsticht.
TAG DES GYMNASIUMS
Sonntag, 12. November 2017
Bereits zum sechsten Mal luden alle Gymnasien Niederösterreichs am 10. November zum Tag des Gymnasiums, um allen interessierten Besucherinnen und Besuchern vor Ort einen Eindruck von den Schwerpunktsetzungen dieser Schulform zu vermitteln.

Das KLG schloss sich dieser Initiative natürlich wieder sehr gerne an - und das mit großem Erfolg: So viele Gäste wie noch nie - mehr als 500 - statteten uns im Laufe des Nachmittags einen Besuch ab und sorgten für einen Rekordbesuch!

Ab 12 Uhr durften wir die ersten Interessierten willkommen heißen - verständlicherweise viele Viertklässlerinnen und Viertklässler aus Volksschulen, die sich gemeinsam mit ihren Eltern einen persönlichen Eindruck ihrer möglichen neuen Schule für das nächste Jahr verschaffen wollten.

Um 14:00 Uhr begrüßte Mag. Petra Platt-Zissler in Vertretung von Direktorin Mag. Eva Zillinger im Turnsaal alle Besucherinnen und Besucher, musikalisch umrahmt von Darbietungen von Schülerinnen und Schülern der 2B und 2C, die Lieder aus dem Musical Betty Bernstein, bei dem sie mitgewirkt hatten, zum Besten gaben.

Nach einer kurzen allgemeinen Vorstellung der Schulform AHS durch unseren Bildungsberater für die Unterstufe Dr. Thomas Gaida begann ein dreistündiges, buntes Programm, das die Vielfalt unserer Inhalte eindrucksvoll widerspiegelte:

Bei geführten Rundgängen wurden unseren Gästen die wichtigsten Informationen zum KLG vermittelt, unsere Bildungsberater boten speziell den Volksschulkindern genauere Informationen zur Schulform AHS und natürlich informierten wir auch über die Möglichkeiten der Nachmittagsbetreuung am KLG.

In der Experimentierwerkstatt Physik und bei der Zauberhaften Chemie konnten unsere kleinen Gäste unter Anleitung von Oberstufenschülerinnen und -schülern einfache Experimente bauen und Versuche durchführen. Beim Sinnesparcours wartete ein Stationenbetrieb darauf, sich mit allen Sinnen auf ihn einzulassen.

In der Aula warteten neben einer Foto-Ausstellung zu unseren Maturajahrgängen Informationen zur Talenteförderung an unserer Schule sowie zum Thema Auslandsemester und -jahr.

Ein Highlight für alle technikinteressierten Gäste war sicherlich die Präsentation unseres brandneuen 3D-Druckers im Informatiksaal, der mit den ausgedruckten Objekten für großes Staunen sorgte!

Seine kreative Ader entdecken konnte man im BE-Atelier, in unseren beiden Werkräumen wurden aktuelle Werkstücke der 1. bis 3. Klassen präsentiert.

Das Fach Mathematik lud dazu ein, mathematische Knobelspiele und Übungen zu Geometrie und Raumdarstellung auszuprobieren, beim Fach Psychologie und Philosophie konnte man den Tricks unseres Gehirns auf die Spur kommen.

Die Bibliothek wurde von unserer Gruppe Darstellendes Spiel, die bereits am Vormittag auf der Bahnstraße Szenen in verschiedenen Sprachen zur Aufführung gebracht hatte und am Nachmittag auch Improvisationstheater mit dem Publikum anbot, mit kurzen Szenen bespielt, denen die entsprechenden Bücher richtig zugeordnet werden sollten.

Unsere sprachlichen Fächer boten unter anderem Schnupperkurse in Latein, Französisch, Spanisch und Italienisch, des Weiteren konnten unsere Gäste Einblicke in den römischen Alltag gewinnen, auf Französisch kochen, essen und spielen, an einer Gazpachoverkostung mit Quiz teilnehmen, sich in einer Foto-Ecke südamerikanisch in Szene setzen, an einer Englisch-Olympiade teilnehmen und mehr über unsere Sprachreisen nach England und Irland erfahren.

Ausstellungen zu unterschiedlichsten Themen (Religionen, Ball-Projekt, Bücher) warteten ebenso auf die Besucherinnen und Besucher wie sportliche Aktivitäten im Turnsaal.

Für das leibliche Wohl sorgte in bewährter Weise unser ÖJRK-Schulteam unter der Leitung von Mag. Thomas Hasenberger, außerdem verkauften Schülerinnen und Schüler fair gehandelte Süßigkeiten und informierten dabei auch über unser Fair Trade-Projekt.

Ein schöner Nachmittag, der der Vielfalt unserer Schule vollauf gerecht wurde!
Theaterbesuch der 6A: Die Perser
Sonntag, 12. November 2017
Unsere 6A besuchte mit ihrem Klassenvorstand Mag. Thomas Hasenberger eine Vorstellung des antiken Dramas „Die Perser“ im Wiener Akademietheater und konnte dabei eine überaus moderne Inszenierung des von Aischylos verfassten und 472 v. Chr. uraufgeführten Theaterstücks, das als ältestes erhaltenes Schauspiel der Welt gilt, miterleben.

Das Drama behandelt die bittere Niederlage der hochmütigen Perser, angeführt von Großkönig Xerxes I., in der Seeschlacht von Salamis und beleuchtet die fiktive unmittelbare Reaktion des persischen Königshofs auf den Verlust abertausender persischer Männer und unzähliger verdienter Feldherren.

Die aktuelle Produktion des Akademietheaters basiert auf der deutschen Übersetzung des griechischen Originaltexts von Durs Grünbein, Regie führte Michael Thalheimer und in der Rolle der Königsmutter Atossa brillierte die vielfach ausgezeichnete Burgtheaterschauspielerin Christiane von Poelnitz.
Lehrausgang der 4A ins Technische Museum
Montag, 6. November 2017
Unsere 4A-Klasse besuchte im Rahmen ihres Geschichtsunterrichts in Begleitung von Mag. Christian Pribitzer und Mag. Winfried Leidinger das Technische Museum in Wien, wo die Schülerinnen und Schüler das Führungsprogramm zur Industriellen Revolution absolvierten.

Gemeinsam mit einem sehr engagierten Guide unternahmen die Jugendlichen eine Reise zurück in jene Zeit, als eine der größten und wichtigsten Erfindungen der Menschheit das tägliche Leben, die Arbeit und die Wirtschaft für immer veränderte: die Dampfmaschine!

Mit ihr und anderen bedeutenden Erfindungen wurde die Ära der Industriellen Revolution eingeläutet. Unsere Schülerinnen und Schüler lernten jene Erfindungen, Menschen und Umstände kennen, die zu dieser Revolution führten und sie begleiteten.

Um diese Eindrücke noch weiter zu vertiefen, besuchte die Klasse auch das älteste Schaubergwerk Europas, das sich direkt unter dem Technischen Museum befindet!
Die Fertigstellung war bereits 1916, noch zwei Jahre vor der Eröffnung des „Technischen Museum für Industrie und Gewerbe“ – wie das Technische Museum bei seiner Gründung hieß.

Die Strecken sind gegenüber einem realen Bergwerk stark verkürzt, sodass man sich bei jedem zurückgelegten Schritt vorstellen muss, man wäre mehrere hundert Meter gegangen. Die historischen Maschinen, die zum Teil für unsere Schülerinnen und Schüler auch in Betrieb genommen wurden, stammen direkt aus dem stillgelegten
Steinkohlebergwerk „Gabrielen-Zeche“ in Karvina im heutigen Tschechien.
Bei dieser interessanten Zeitreise in die Vergangenheit erfuhren die Jugendlichen, wie man vor 100 Jahren in Österreich Kohle abgebaut hat.

Im Schaubergwerk sahen die Viertklässlerinnen und Viertklässler mit eigenen Augen, wie hart die Arbeit der Bergleute damals war, und erlebten echte Maschinen im Einsatz: vom Presslufthammer bis zum riesigen Walzenschrämlader, der an einem einzigen Tag 1.000 Tonnen Kohle aus dem Berg bricht.
Lehrausgang der 2C und 2F ins Urgeschichtemuseum
Samstag, 21. Oktober 2017
Die Schülerinnen und Schüler unserer Klassen 2C und 2F besuchten im Rahmen ihres Geschichtsunterrichts das MAMUZ Urgeschichtemuseum in Asparn an der Zaya und tauchten dabei in Begleitung von OStR Mag. Roland Hasitzka, Mag. Petra Stahrl und Mag. Christian Pribitzer im wahrsten Sinne des Wortes in den Nebel der Vergangenheit ein...

Die abwechslungsreiche Führung samt Rätselrallye - sowohl durch die Ausstellungsräumlichkeiten im Schloss als auch durch das Freigelände mit seinen beeindruckenden rekonstruierten Bauten - bot den Kindern spannende Einblicke in die Arbeitsweisen der Archäologie und in den (rekonstruierten) Alltag unserer Vorfahren in der Urgeschichte.

Mit Aktionen wie Speerwerfen oder Funkenschlagen wurden wichtige Kulturtechniken erprobt, Eindruck hinterließ auch das Modell eines Mammuts in Lebensgröße.
Theateraufführung Besuchszeiten (Felix Mitterer)
Mittwoch, 18. Oktober 2017
Zahlreiche Klassen unserer Oberstufe sowie der 4. Klassen sahen im Festsaal der Arbeiterkammer eine Aufführung von Felix Mitterers Einakterzyklus Besuchszeiten in einer Inszenierung der Österreichischen Länderbühne (Regie: Karlheinz Wukov).

Organisiert hatte das Gastspiel in bewährter Weise OStR. Mag. Elfriede Kammerer, die Zusammenarbeit mit Produktionsleiter Pani Stamatopolos funktioniert bereits seit vielen Jahren bestens.

In den Hauptrollen der 3 Einakter, die im Krankenhaus, im Gefängnis und in der Psychiatrie spielen und seit der Uraufführung 1985 zu Felix Mitterers meistaufgeführtem Stück wurden, überzeugten Martina Mitterer, Raoul Rettberg und Karl Schleinzer.

Der Autor sagt über sein Stück:
»Besuchszeit« spielt im Krankenhaus, in der Psychiatrie und im Gefängnis. In jenen Anstalten also, in denen man Menschen unterbringt, die krank sind oder alt oder aufsässig oder kriminell. In jeder dieser Anstalten ist der Mensch ausgeliefert und entmündigt, in der einen mehr, in der anderen weniger. Vor allem ist der Mensch ausgeliefert, wenn er ein Mensch zweiter Klasse ist, im wahrsten Sinn des Wortes. Diejenigen, die Geld haben und Einfluß, die können sich wehren, die haben Privilegien. Nicht nur im Krankenhaus, wo sie Erster Klasse liegen und vom Herrn Primar persönlich betreut werden; auch in der Psychiatrie,
selbst im Gefängnis. Und ins Altersheim brauchen sie natürlich auch nicht. Die Mächtigen, die Einflußreichen, die Wohlhabenden sind ausgestattet mit einer Zusatzversicherung für alle Lebenslagen. Die Putzfrau im Krankenhaus, der Bauer in der Psychiatrie, und die Ehefrau im Gefängnis, sie alle haben keine Zusatzversicherung, keine Privilegien, keine einflußreichen Freunde. Eingeschlossen sind sie, zur Ohnmacht verurteilt. Aber auch die Besucher, die sich frei dünken, auch sie sind arm dran, sind Eingeschlossene, Gefangene im gesellschaftlichen Zwang, können nicht heraus aus ihrer Haut.
Lehrausgang der 2C: Wohnformen in Gänserndorf
Freitag, 13. Oktober 2017
Die Gruppe Technisches Werken unserer Klasse 2C unternahm mit ihrem Lehrer Mag. Christoph Heugl einen Lehrausgang zum Thema Wohnformen in Gänserndorf, dabei standen folgende Fragen im Mittelpunkt:

- Welche Wohnform ist in welchem Lebensabschnitt vorherrschend?
- Welche Gründe gibt es für die verschiedenen Arten des Wohnens?
- Welche sozialen Aspekte sind für den Wohnbau ausschlaggebend?
- Wie sah die bauliche Infrastruktur Gänserndorfs früher im
Vergleich zu heute aus?

Im Rahmen des Lehrausgangs wurden Antworten auf diese und andere Fragen gesucht und dabei auch gleich unterschiedliche Wohnformen und Gebäude in Gänserndorf besucht und miteinander verglichen.